EODM

Selten war die Dichte der Oberlippenbart-Träger größer und die Tattoos außergewöhnlicher (Strichmännchen, Strichmännchen-Boot und Strichmännchen-Anker). Auch die gute alte Kuhfellwesten wurden - seit der Love Parade 96 – hoffentlich erstmalig, wieder aus dem Schrank geholt. Die Rede ist vom Publikum von „Eagles Of Death Metal“. Schräg. Sehr gut. So auch das Konzert.

Große musikalische Kunst in der Essigfabrik, die als Konzerthalle völlig ungeeignet ist, Organisation gleich Null nicht ganz optimal. Aber zurück zur Musik. Trucker look-a-like Sänger Jesse „The Devil“ Hughes gibt Vollgas, drunter geht’s nicht.

Ich hab übrigens das Plektron gefangen, dass ich an Marc abgetreten hab, weil er mir sein frisch erworbenes Fan-Shirt geliehen hat, so dass ich mein voll geschwitztes ausziehen konnte. Das macht nicht jeder. Danke, kriegst es auch frisch zurück.

Alles in allem: Riesen Spaß zu EODM. Rock’n’Roll vom feinsten, aber mit viel Ironie und Charme “How Can a Man with So Many Friends Feel So Alone”… uhhh yeah.

Konzerte sind mein Sport.
 

Das meinte der StyleSpion dazu:
Jesse Hughes, Frontheimer der Eagles Of Death Metal, sieht mit seinen 36 Jahren aus, als würde er seit mindestens 40 Jahren nichts anderes machen als trinken, sich tätowieren zu lassen und Konzerte zu spielen. Der Rest der Bande sieht nach 200 Jahren Knast aus, oder nach der idealen Band für “No Country for Old Man” - wäre darin Musik vorgekommen. Knappe 90 Minuten ging das Spektakel, gepose bis zur Schmerzgrenze, und ausschließlich zufriedene Gesichter auf und vor der Bühne. Das hat gut getan und jedes weitere Wort wäre zuviel.

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2 Responses to “EODM”

  1. frau wunder Says:

    geil. ich wusste gar nicht, dass die da waren. kann mir vorstellen, dass sie ziemlich gerockt haben.

  2. Claudia Says:

    war super, ich wußte ehrlich gesagt nicht, auf was ich mich da einlasse, als herr wilde fragte, ob ich bock hab mitzukommen… hot.

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